Der Sprung in Ihr privates Badeparadies ...
Packen Sie die Badehose aus! Ein Wunschtraum? für Gartenbesitzer keineswegs:
Das private Badevergnügen vor der Terrasse ist längst kein Privileg der Reichen mehr. Seit über zwei Jahrzehnten werden Schwimmteiche als Alternative zu Swimmingpool und Plantschbecken gebaut. Die Technik ist so ausgereift, dass beinahe alles machbar ist: Von „Natur pur“ bis zum Sportbecken mit kristallklarem Wasser – aber ohne Chlor und chemische Zusätze.
Leben und Leben lassen
Das Prinzip eines Schwimmteichs ist das biologische Gleichgewicht, bei dem Mikroorganismen, Kleinlebewesen und Pflanzen für die natürliche Wasserreinigung sorgen. Dabei werden sie unterstützt durch Technik, die den Wasserkreislauf in Schwung hält.
Die Wasserreinigung findet in der so genannten Klärzone statt, in der nicht gebadet werden soll. Ein Schwimmteich braucht also etwas mehr Platz als ein herkömmlicher Swimmingpool mit chemischer Wasseraufbereitung. Es ist aber kein Riesengarten notwenig. Eine Wasserrfläche von 40 m2 können wir bereits ab 85 m2 Grund einrichten.
Hilfreiche Technik
Die Hälfte bis zwei Drittel der Wasserfläche eines Schwimmteiches sind Schwimmzone, der Rest ist für die Wasserreinigung reserviert. Das Wasser wird über eine Tiefen- und Oberflächenansaugung abgezogen, über die Technik mit Luftsauerstoff angereichert und durch spezielle Bodenfilter besetzt mit u.a. Mikroorganismen, gedrückt.
Der Teich als Sportbecken
Wenn nur sehr wenig Platz zur Verfügung steht, muss man dennoch nicht auf biologische Wasserreinigung verzichten. Es sind auch sehr „technische“ Lösungen möglich, bis hin zum Sportbecken, das sich kaum von einem herkömmlichen Pool unterscheidet.
Weiches Wasser – weiche Haut
Der größte Vorteil eines Schwimmteiches ist die Wasserqualität. Natürliche gereinigtes Wasser ist nicht nur frei von Chlor – was vor allem für Allergiker eine Wohltat ist. Es fühlt sich auch weicher an und trocknet die Haut nicht aus. Da es sich bei Schwimmteichen um ein biologisches System handelt, nimmt man dafür in Kauf, dass man sein Badewasser mit der Natur „teilen“ muss. Frösche, Unken und Wasserläufer stören nicht sehr. Lästiger sind das schon Algen, die das Wasser trüben oder als unansehnliche Fadenalge Ärger bereiten. Zum Glück reguliert sich ein funktionierender Schwimmteich meist selbst, sodass Trübungen und Algenblüte ein vorrübergehendes Phänomen sind – ein Minimum an Aufmerksamkeit und Pflege vorausgesetzt.
